Die heutigen Elefanten: Als Hauptgruppen gibt es zwei Arten von Elefanten. Den afrikanischen und den asiatischen Elefant. Der asiatische Elefant wird noch in Untergruppen aufgegliedert. Hier unterscheidet man zwischen den indischen/asiatischen Elefanten aus Sumatra, Maylaisia und dem Ceylon Elefanten von Sri Lanka. Auch beim afrikanischen Elefant unterscheidet man unter zwei Arten: den Steppenelefant, lebt meist in der Savanne, und dem Waldelefant der meistens im Regenwald Westarfikas anzutreffen ist. Der Waldelefant hat kleiner rundere Ohren im Gegensatz zum afrikanischen Elefant der viel größere Ohren hat. Elefanten sind Herdentiere mit bis zu 20-30 Mitgliedern. Meistens besteht die Herde aus einer Leitkuh und Ihren Geschwistern sowie ihren Jungen. Die Jungbullen verlassen die Herde im Alter von ca 12 Jahren. Elefantenbullen sind meistens Einzelgänger oder schliessen sich einer Männergemeinschaft an. Der asiatische Elefant unterscheidet sich u.a. im Gewicht. Der asiatische Elefant kann ein Gewicht von ca. 4-5 Tonnen erreichen, während der afrikanische bis zu 6 Tonnen und mehr schwer wird. Sie unterscheiden sich im wesentlichen auch durch die Ohren, die bei asiatischen Elefant kleiner sind und meist nicht über die Schultern reichen, während die Ohren des Afrikaners viel größer sind und über die Schulter reichen. Die Rüsselspitze eines asiatischen Elefanten hat einen Finger und der afrikanische Elefant hat zwei Finger. Der Rüssel besteht aus mehr als 60 000 Muskeln.Elefanten sind ausschliessliche Vegetarier. Sie fressen am Tagca 200-300 Kilo Grünfutter (Gras, Wurzeln und Rinde) und trinken bis zu 100-200 Liter Wasser. Sein Herz schlägt 25 mal pro Minute (das einer Maus bis zu 300 mal). Sie legen am Tag bis zu 28 Kilometer zurück um den Tagesbedarf an Futter zu decken. Sie sind am Tag 16-20 Stunden nur mit fressen beschäftigt. Dabei verdaut der Elefant nicht alles was er frisst. Er scheidet vieles unverdaut wieder aus, was dann wiederum zur Vermehrung von vielen Pflanzenarten an anderen Stellen führt. Sie gehen im Schnitt 5 km/h, bei Gefahr aber schaffen sie es auf 40km/h, erstaunlich, wo sie doch so viel wiegen. Sie haben sehr grosse Fussohlen. Ca 45 cm. Sie laufen auf ihren Zehenspitzen. Auf einen Quatradzentimeter kommen da 500 Gramm. Erstaunlich! Afrikansiche Elefanten haben vorne 4 Zehennägel und hinten 3. Der Asiatische hat vorne 5 und hinten 4 Zehennägel. Der Tast- und Geruchssinn ist stark ausgeprägt, da der Elefant sehr schlecht sehen kann. Sein Gehör hingegen ist gut ausgeprägt. Elefanten "unterhalten" sich im Infraschallbereich, das nur von Elefanten gehört werden kann. Der Mensch selber hört es nicht, kann aber, wenn er nahe genug am Elefanten steht, diesen Infraschall spüren. Der Infraschall ist ein Schwingen in Wellenform. Dies findet in einem sehr niedrigen Frequenzbereich statt. Dieser Infraschall ist über viele Kilometer für die Elefanten spür/hörbar. Dies erklärt vielleicht auch, das der Elefant, wie sich die einzelnen Elefantengruppen finden, wie die Bullen aufmerksam werden, wenn eine Elefantenkuh paarungsbereit ist. Auch ist er wichtig für den Zusammenhalt der Herde. Da Elefanten nicht wie wir durch die Haut schwitzen können, haben sie in den Ohren eine starke Durchblutung. Durch wedeln mit den Ohren geben sie ihre Hitze ab. Ihre Haut ist zwar dick, aber sehr empfindlich. Deshalb brauchen sie regelmäßig ein Bad im Wasser und im Sand. Die Sanddusche ist auch gut gegen Parasiten. Die Stosszähne eines Elefantenbullen können bis zu 200 Kilo schwer und bis zu 3 Meter lang werden.Elefanten sind das ganze Jahr empfänglich. Die Tragezeit der Kühe beträgt ca. 2 Jahre. Ein Neugeborenes kann zwischen 100-150 Kilo wiegen und hat eine Größe von 1 Meter. Das Elefantenbaby ernährt sich in der ersten Zeit nur von Muttermilch (bis 15 Liter am Tag). Im Alter zwischen 15-20 Jahren erreicht ein Elefant die Geschlechtsreife. In der Wildnis kann eine Elefantenkuh bis zu 10 Junge bekommen. Die Fruchtbarkeit endet ca. mit dem 40 Lebensjahr. Elefantenbullen kommen regelmässig in die sogenannte Musth. In dieser Zeit (bis zu mehreren Wochen) produziert der Bulle sehr viel Testosterone (männliche Hormone). Man kann es an verschiedenen Punkte sehen, wann ein Bulle in der Musth ist. Er produziert dann ein Sekret, das an der Schläfe ausläuft. Er muss ständig Urin absondern, und hat daher immer nasse Hinterbeine. Sein Verhalten Tieren und Menschen gegenüber ist sehr aggressiv. Er verträgt keinen Lärm um sich, er wirkt verschlossen. Deshalb ist die Bullenhaltung in Zoo´s und Zirkus sehr schwer, da in dieser Zeit der Bulle sehr schlecht auf alle Kommandos der Pfleger hört. Ein Elefant wird in der Wildnis bis zu 60 Jahre alt. Meistens sind dann seine ständig wachsenden Zähne (im Mund) aufgebraucht und er stirbt einen qualvollen Tod durch verhungern.
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