Hier kommen alle Waisenelis in der Übersicht. Mit freundlicher Genehmigung des Vorstandes Thomas Töpfer von REA e.V. übernommen.

Auf der HP des Vereins könnt ihr Euch zusätzlich über alle Neuankömmlinge informieren!


Patenschaften im Überblick:

MEIN PATENKIND HEISST JUMBO
Ein Projekt des Vereins "Rettet die Elefanten Afrikas e.V."

Diese Elefanten-Waisen brauchen Ihre Hilfe

Alle Pateneltern bekommen zusammen mit den Patenschaftsunterlagen ein Foto "ihres" Waisen-Elefanten.

Neue Waisenelis:
Chaimu (m) geb. Juni 2008. Der kleine Chaimu wurde tagelang von den Mitarbeitern der Campi ya Kanzi Lodge gesucht, nachdem ihnen von einem allein umherwandernden Elefantenkind berichtet wurde. Als sie ihn endlich fanden, war er 22km vom letzten bekannten Punkt entfernt. Er muss tagelang durch sehr trockenes Gebiet, ohne Wasser gewandert sein. Ob er Opfer der Dürre oder der in der Gegend erhöhten Wilderei zum Opfer fiel, ist unbekannt.

Kalama (w) geb. Januar 2009. Die kleine Elefanten – Dame war in der Nacht in einen Brunnen von Siedlern in der Nähe von Archer´s Post in Samburu – Land, Nordkenia gefallen.

Kibo (m) geb. Januar 2009. Er kam nicht mehr aus dem flachen Brunnen der Massai im Amboseli – Community – Gebiet, welches diese für ihr Vieh angelegt hatten. Er muss lange Zeit dort gefangen gewesen sein, denn seine zarten Ohren waren stark sonnenverbrannt.

Kilaguni (m) geb. Dez 2008. Der kleine Bulle wurde am Chyulu Gate, in der Nähe der berühmten Kilaguni Lodge in Tsavo-West gefunden. Er lief alleine, schwer verwundet und traumatisiert durch den Park. Den Wunden nach zu urteilen, musste der Kleine Attacken von Raubtieren überstehen, die ihm Teile der Ohren und den kompletten Schwanz abbissen.

Kudup (w) geb. April 2009. Kudup wurde ebenso wie Nchan in der Nähe von Milgis Lugga in einem Bohrloch gefunden, aus dem sie alleine nicht mehr herauskam. Ihr Glück war es, dass es wegen der anhaltenden Dürre nahezu ausgetrocknet war.

Mawenzi (w) geb. November 2008. Sie wurde in einem künstlichen Wasserloch auf Community – Gebiet im Amboseli, nahe der Grenze zu Tansania gefunden, aus dem ihre Familie sie nicht mehr befreien konnte. Aus der gleichen Ecke kommen Kibo, Shira und Sinya.

Melia (w) geb. Juli 2008. Die kleine Elefanten-Dame wurde von einem Desnaring-Team ganz alleine an der Wasser-Pipeline nach Mombasa gegenüber den Ndara Plains gefunden.

Mutara (w) geb. Juli 2009. Sie wanderte mutterseelenallein zwischen der Stadt Rumuruti und der Mutara – Ranch im Norden Kenias umher, als sie von Mitarbeitern entdeckt und gerettet wurde. Das nur eine Woche alte Eli-Mädchen kam am gleichen Tag in die Nairobi Nursery wie Tano.

Ndii (w) geb. August ´08. Ndii fiel in die Pipeline in der Nähe von Ndii und den Mzima Springs in Tsavo-West. Ihre Mutter versuchte stundenlang ihr durch den Sturz verursachtes, verwundetes Kälbchen zu retten, doch irgendwann musste sie aufgeben. Das Ziwani De-Snaring-Team des Sheldrick Trusts fand und rettete sie.

Olare (w) geb. September 2008. Sie wurde in der Olare Orok Wildlife Conservancy, Maasai Mara neben ihrer paralysierten Mutter gefunden, die von einem Pfeil in den Nacken getroffen wurde und am Rückenmark verletzt wurde. Die Mutter musste nach der Rettung des Kälbchens eingeschläfert werden.

Sabachi (m) geb. September 2008. Er wurde in der Namunyak Wildlife Conservation Area, im Norden Kenias gefunden, als er in den Gärten der Serara Lodge hilflos und alleine herum lief.

Shira (w) geb. Mai 2008. Sie wurde aus einem Brunnen der Sinya – Community im Amboseli, nahe der Grenze zu Tansania, gerettet. Sie zog sich durch die rauen Meerschaum – Felsen zahlreiche Wunden zu und hatte eine Verletzung am Rüssel, wahrscheinlich verursacht von einem Schakal.

Tano (w) geb. Mai 2009. Tano lief im 5. (= tano) Viehgatter der Loisaba Ranch in Laikipia umher und versuchte verzweifelt Anschluss zu finden, als sie von Farmmitarbeitern gefunden wurde.

Tassia (m) geb. Juli 2008. Tassia wurde frühmorgens von Samburu – Hirten in der Nähe der Tassia – Lodge/ Laikipia Gebiet völlig alleine gefunden. Man vermutet, dass er ein weiteres Wilderer – Opfer ist.

Tumaren (w) geb. Sep 2008. Sie wurde neben ihrer sterbenden Mutter auf der Tumaren – Ranch/ Laikipia gefunden. Die Mutter zeigte Symptome von einer Vergiftung auf, so dass hier eine weitere Waise durch Menschen zu vermuten ist.

Turkwel (w) geb. Mai 2009. Die Kleine hat eine dramatische Rettung im hohen Norden Kenias, in der Nähe des Wei Wei Rivers erlebt, wo sie zwischen die mit Maschinenpistolen bewaffneten Pokot und Turkana geriet, zwei kriegerische Stämme, die um die sehr wenigen Ressourcen in diesem Gebiet kämpfen. Das Rescue-Team musste von bewaffneten Rangern begleitet werden, um nicht selbst zur Zielscheibe zu werden.

Suguta(fgeb. Mai´08. Nachdem Ihre Mutter von Wilderern getötet wurde verirrte sie sich in ein Maasai-Dorf in der Nähe von Maralal.

Kimana(m): geb. Mai ´08. Kimana versuchte sich in einer Maasai-Siedlung in  Kimana Springs unter die Rinderherde zu mischen.

Taveta(m) geb. Dez.´07. Der kleine Bulle wurde Waise durch Wilderei und im Taita Hills Reservat gefunden und gerettet.

Dida(f) geb Sept. 07. Mit erst 4 Wochen fiel das Eli-Mädchen in ein Loch welches für die Wasserpipeline in Tsavo gedacht war.

Kenia(f) geb. Juli ´07. Die kleine Eli-Dame wurde einsam und verlassen bei Sagana gefunden und stammt aus der Mount Kenya Familie.

Mzima(m) geb. März´07. Der kleine Elefantenbulle wurde ganz alleine an den Mzima Springs in Tsavo-West gefunden.

Sinya(f) geb. Feb.´07. wurde im Alter von 8 Monaten aus einem Wasserloch in der Nähe des Amboseli N.P. gerettet.

Wassesa(f) geb. Dez.´06. Ihre Mutter wurde von Wilderern getötet und das kleine Eli-Mädchen vor einer hungrigen Meute Löwen gerettet.

Siria(m)geb. Aug. ´06. Seine kranke Mutter konnte leider nicht gerettet werden – aber der kleine Bulle bekam ein neues Leben.

Weitere Patenschaften:

Lempaute (f) geb. Okt.´06. Lempaute wurde im Alter von 2 Wochen bei der Flucht Ihrer Herde von Ihrer Familie getrennt und von Rangern im "Weat Gate Conservancy" gefunden

Lesanju (f) geb. Sep.´06. Erst 4 Wochen alt wurde die kleine Lesanju in einer Sandgrube im ausgetrockneten Flußbett des Milgis Lugga gefunden und von Samburu´s gerettet.

Shimba (m) geb. Aug.´06. Shimba wurde Eli-Waise weil seine kranke Mutter gestorben ist. Im Alter von 6 Wochen wurde er im nördlichen Teil von Tsavo-East gefunden.

Chyulu (f) geb. Mai.´06. Im Alter von 5 Monaten wurde die kleine Chyulu ( gefunden in den Chyulu Hills ) aus einem Brunnen befreit. Ihre Herde wurde zuvor gewildert.

Kamboyo (m) geb. Jul.´05. Kamboyo wurde im mit ca. 6-8 Monaten in Tsavo alleine umherirrend aufgefunden und zur Waisen-Familie gebracht.

Lenana (f) geb. Jun.´05. Die kleine Eli-Dame wurde neben Ihrer an einer Krankheit gestorbenen Mutter auf der Olpejeta Ranch in Laikipia gefunden.

Kenze (m) geb. Dez.´04. Als 2-jähriger kleiner Eli von einer Dorfgemeinschaft in Chyulu Hills gefunden und von einem Desnaring-Team zu der Waisen-Familie gebracht.

Challa (m) geb. Aug.´04. Challa ( genannt nach dem Gebiet in dem er gefunden wurde ) wurde bei einer Rinder-Herde gefunden und das De-Snaring Team von den Bewohnern alarmiert. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Sidai (f) geb. Jun ´04. Sidai wurde im Alter von 20 Monaten ohne Familie nahe des Verdurstens in der Ol Pejita Conservancy gefunden.Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Sian (f) geb. Apr. ´05. Die kleine Eli-Dame Sian wurde im ALter von 9 Monaten im Ambosli N.P. gefunden und in die Waisenherde integriert da sie ohne ihre Mutter über die Grenze Tansanias gefüchtet ist.

Zurura (m) geb. Sept. ´03. Zurura wurde von Minenarbeitern aus einer Rubin-Mine auf der Mukuki-Ranch zwischen Tsavo East und West gerettet, in die der kleine Eli gefallen war.

Loijuk (f) geb. Juli ´05. Die kleine Loijuk wurde verlassen während einer Dürreperiode in der West Gate Conservation Area gefunden.

Orok (m) geb. Mai 04. Wurde mit 18 Monaten im Amboseli National Park gefunden. Seine Mutter, eine Kuh aus der von Cynthia Moss beobachteten Elefanten-Familie, verstarb nach einer kurzen aber schweren Krankheit. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Makena (f) geb. Aug. 05. Wurde alleine im Alter von 7 Wochen auf der Ol Ari Nyiro Ranch gefunden, der Grund weshalb die kleine Eli-Dame Waise wurde ist nicht bekannt.

Kora (m) geb. Sep. 04. Wurde ca. 7 Monate alt von Rangern alleine im Kora National Park gefunden, vermutlich ein Opfer von Wilderei. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Rapsu (m) geb. Mai. 03. Rapsu war schon fast 2 Jahre alt als er im Meru National Park alleine aufgefunden wurde. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Lualeni (w) geb. Jul. 04. Mit 4 Monaten wurde Lualeni im Taita Hills Wildlife Sanctuary gefunden als sie versuchte sich einer Herde anzuschliessen, sie aber auf Grund ihrer Schwäche abgelehnt wurde. Ihre Mutter fiel Wilderern zum Opfer. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Buchuma (m) geb. Mai 04. Der kleine Buchuma, gerade mal 4-6 Monate alt, fiel in ein Bohrloch in der Nähe des Buchuma Entrance Gate to Tsavo East . Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Galana (w) geb. Apr. 03. Wurde von Touristen am Galana River , Tsavo East National Park gefunden.
Einen Grund das die kleine Galana jetzt Waise ist kennen wir auch nicht. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Naserian (w) geb, Nov. 03. Wurde im Alter von sechs Monaten im Samburu National Reserve gerettet, nachdem die Kleine vergeblich Anschluss an eine wilde Herde suchte. In der Nairobi Nursery schaffte es der rührend besorgte Napasha, die „Glückliche“ (so ihr übersetzter Samburu-Name) zu beruhigen. Inzwischen ein liebenswertes Mitglied der jüngsten Waisen-Gruppe. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Madiba (m) geb.Sept. 03. Kam als drei Monate altes Baby aus Botswana, wo er mit einer tiefen Kopfwunde gefunden wurde, zunächst nach Südafrika. Dort nannte man ihn Olly. Nach aufwändigem bürokratischen Hin und Her konnte er schließlich in die Nairobi Nursery geflogen werden. Das Sheldrick-Team taufte den zarten kleinen Burschen „Madiba“ – zu Ehren von Nelson Mandela, der unter diesem Namen in seiner Heimat bekannt ist. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Sunyei (w)

geb. Mai ´03. Wurde von Samburu-Kriegern aus einem tiefen Loch nahe des "Sandy-River" ( auf Samburu = Sunyei ) befreit. Nach einer Nacht in der Polizeistation konnte die die kleine Eli-Dame nach Nairobi geflogen werden. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Ol-Malo (w) geb. Januar ´03. Vom Besitzer der Ol Malo Lodge in Laikipia gefunden. Auch Tomboi, Wendy, Selengai und Morani sind in dieser Gegend gefunden worden. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Ndomot (m)

geb. Oktober ´03. Ndomot ( Samburu = wo sich 2 Flüsse treffen ) wurde ganz in der Nähe aus einem Loch gerettet, wo Monate vorher schon Sunyei geborgen werden konnte. Und auch in diesem Fall waren Samburu-Krieger seine Retter in der Not und alarmierten Daphne Sheldrick. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Napasha (m) geb. Januar ´03. Wurde in der Nähe der Mpala Ranch von einem Massai gefunden und vom Farmbesitzer nach Nairobi gefahren. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Morani (m)

geb. November ´01. Wurde im Norden Kenias auf einer Farm gefunden und sofort vom Tierarzt an seinen zahlreichen Schußverletzungen behandelt, um dann in die Nursery nach Nairobi zu kommen, wo er sofort lernte, dass diese Menschen keinem Elefanten dieser Welt etwas Schlechtes wollen.
Taita (m)

geb. Januar ´03. Wurde in einer dramatischen Rettungsaktion aus einem unterirdischen Wassertank des Hilton Hotel Taita Hills Wildlife Sanctuary befreit. Bis heute kann sich niemand erklären, wie er durch ein winziges Loch hineinfallen konnte. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Irima (m)

geb. 2001. Wurde als 2-jähriger von Parkbesuchern abgemagert in der Nähe
der Voi Safari Lodge gefunden und von KWS-Rangern und unseren Keepern
in die Stockades gebracht, wo er sofort von der Waisenfamilie aufgenommen wurde.
Selengai (w)

geb. März ’03. War höchstens zwei Wochen alt, als sie allein auf der Sosian Ranch in Laikipia umherwanderte. Niemand weiß, was mit der Mutter geschah; offenbar wurden die beiden bei einem panikartigen Aufbruch der Herde getrennt. Wurde in Nairobi sofort Wendis erklärter Liebling. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Tomboi (m)

geb. Dezember ’02. Nur wenige Tage alt, als er im Samburu National Reserve gefunden wurde, mit einer Wunde in der Wange und vielen Dornen in den Beinen – vermutlich kam es bei der Flucht seiner Herde zu einem Chaos. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Wendi (w)

geb. September ’02 im Imenti Forest in Meru. Wurde als Neugeborenes in einem Sumpf gefunden, von ihrer Mutter offenbar in Panik zurückgelassen. Ein schönes, aber ziemlich freches Elefantenmädchen, mit einem leichten Knick im Ohr (möglicherweise eine Zwillingsgeburt). Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Mpala (m)

geb. Dezember ’01. Irrte nach dem Tod seiner Mutter, die von Wilderern erschossen wurde, allein in der Nähe der Mpala Ranch auf dem Laikipia Plateau herum. Der sechs Monate alte Eli-Junge konnte gerade noch rechtzeitig in die Nursery gebracht werden, wo ihm Solango und Burra neuen Lebensmut gaben. Traf die beiden im Juni ’03 in Tsavo-Ost wieder.

Solango (m) geb. September ’01. Wurde nur drei Wochen nach Seraa aus demselben Felsbrunnen nordöstlich des Shaba National Reserve gerettet, die empfindlichen Ohren bereits von der Sonne verbrannt. Schloss in der Nursery sofort Freundschaft mit Seraa und wird liebevoll bemuttert von Mweya. Mit beiden ist er inzwischen in Tsavo-Ost unterwegs ins Leben.

Seraa (w) geb. September ’01. Gerade mal sechs Wochen alt - und schon musste dieses Baby in einem Felsbrunnen vermutlich zwei Tage lang im tiefen Wasser um sein Leben strampeln. Per Hubschrauber kam es nach Nairobi. Hat sich wunderbar eingelebt und wurde später zur kleinen Chefin der Nursery-Waisen. Lebt inzwischen glücklich in Tsavo-Ost.

Thoma (w) geb. Juni ’01. Blieb allein zurück, als Farmer ihre Herde in den Aberdares von den Feldern vertrieben. Kam im Alter von zwei Monaten völlig verängstigt in der Nursery. Inzwischen putzmunter und zutraulich; zieht in Tsavo-Ost mit Mweyas Gruppe durch den Busch.

Burra (m) geb. Mai ’01. Bedauernwertes Opfer der "Fleisch-Fallen" am Rande des Tsavo-Parks: Kopf und Hals des acht Monate alten Eli-Jungen steckten in einem Stahlseil, das den Nacken eingeschnitten und ein Ohr fast halbiert hatte. Dank intensiver Betreuung sind die Wunden gut verheilt. Ein vorwitziger Frechdachs – und seit August 2002 auch Patenkind der Vereinten Nationen!

Mweya (w) geb. Januar ’01. Die erste Elefantenwaise, die nicht aus Kenia kommt: War kaum eine Woche alt, als sie im Queen Elizabeth National Park in Uganda vor dem sicheren Tod gerettet wurde. Fünf Wochen später brachte sie ein Hubschrauber nach Nairobi. Ein vorwitziger Wonneproppen, erst „Chefin“ der Kleinen in der Nursery, führt jetzt eine der Waisen-Gruppen in Tsavo.

Hier eine Liste unserer "älteren" Waisen die zum Teil schon Ihre eigenen Wege gehen oder bald gehen werden. ( deshalb vergeben wir auch keine weiteren Patenschaften für diese Elis )



Sweet Sally (w) geb. Dezember ’00. Von der Mutter in Panik verlassen, nachdem beide zusammen mit 50 anderen Elefanten von der Sweetwater’s Ranch in den Meru Nationalpark umgesiedelt wurden. Weil das sechs Monate alte Baby noch total milchabhängig war, wurde es in die Nursery geflogen, wo es sich langsam von seinem Schock erholt hat. Heute mit Emilys Gruppe auf Tour.

Ndara (w) geb. Oktober ’00. Steckte in einem betonierten Wasser-Auffangbecken an der Mombasa Pipeline in Tsavo-Ost. Kam mit einer Rückenwunde in die Stockades – vermutlich wollte die Mutter das acht Monate alte Baby befreien und hat es dabei verletzt. Gehört zu Emilys Lieblingen.

Mvita (w) geb. Juni ’00. Wurde im Alter von 14 Monaten halb verhungert von chinesischen Bauarbeitern entdeckt, unweit der Hauptstraße Nairobi-Mombasa am Rande des Tsavo West Nationalparks. Kam zu der Waisen-Herde in Tsavo-Ost, wo sie sich sofort an Tsavo hielt – ganz so, als ob sie ihn bereits kennen würde.

Mulika (w) geb. März ’00. Wurde mit sieben Monaten im Meru National Park entdeckt – ihre Mutter wurde vermutlich gewildert. Per Flugzeug kam sie nach Nairobi, völlig traumatisiert. Aber die anderen Waisen konnten sie bald mit der neuen Umgebung versöhnen. Ein liebenswertes Elefantenmädchen, eng befreundet mit Nasalot, mit der sie Anfang 2002 nach Tsavo kam. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Sosian (m)

geb. Februar ’00, wanderte im Alter von zweieinhalb Jahren allein auf der Sosian Ranch im Rumuruti Distrikt umher. Niemand weiß genau, was mit seiner Mutter geschah. Vermutlich wurde sie das Opfer von Wilderern. War schon in der Nairobi der beste Kumpel von Solango, mit dem er jetzt auch in Tsavo-Ost dick befreundet ist..

Nasalot (w) geb. Januar ’00, stammt aus dem Turkana-Gebiet, wo ihre Mutter auf Farmland gewildert wurde. War bei der Ankunft in der Nursery sehr aufgebracht und beruhigte sich erst, als Lolokwe zu ihr in den Stall kam und sie tröstete. Kümmerte sich später mit Mulika um die jüngeren Waisen in der Nursery; seit dem Umzug nach Tsavo sind die beiden unzertrennlich. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Tsavo (m) geb. Januar ’00. Spazierte ganz allein nahe der Hauptstraße Mombasa-Nairobi. Seine Mutter kam vermutlich durch einen vergifteten Pfeil ums Leben. Der einjährige Elefantenjunge ließ sich von den Keepern in Tsavo-Ost ohne Protest auf einen Lastwagen heben – und wurde sofort Emilys neuer Liebling.

Kinna (w) geb. Oktober ’99. Fiel als einwöchiges Baby in einen tiefen Graben, den Hirten am Rand des Meru Nationalparks gezogen hatten. Eines ihrer empfindlichen Ohren ist von einem starken Sonnenbrand schwer verletzt. Hält sich gern bei den Keepern auf. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Yatta (w) geb. September ’99. Wurde kurz nach der Geburt bei Kaluku in Tsavo-Ost nicht weit von ihrer von Wilderern erschossenen Mutter gefunden. Der Kleinen ging es sehr schlecht, aber in den folgenden Monaten hat sie sich gut erholt. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Mukwaju (m) geb. September ’99. Seine Mutter versuchte vergeblich, ihr Baby aus einem Wasserloch nahe des Satao Camps in Tsavo-Ost zu ziehen. Dabei verletzte sie mit ihrem Stoßzahn ein Ohr und ein Auge des Kleinen, aber die Wunden waren bald gut verheilt. Spielt gern mit Natumi, Ilingwezi und Edie.

Nyiro (m) geb. August ’99. Von Hirten im äußersten Norden Kenias in einem Graben gefunden. Musste intensiv behandelt werden, weil das vier Monate alte Baby total abgemagert war. Nun ein mutiger Elefantenjunge, der die Keeper ordentlich auf Trab hält.

Icholta (w) geb. Juli ’99. Stammt aus Marsabit, wo sie, nur sieben Wochen alt, im Schlick eines austrockneten Wasserlochs steckengeblieben war. Anfangs sehr klein, aber hat sich toll rausgemacht: ein schönes Elefantenmädchen, das bei allen beliebt ist.

Lolokwe (m) geb. September ’99. Wurde als ein Monat altes Baby bei Namunyak aus einem Brunnen gerettet. Aus Trauer um seine Familie war er lange Zeit sehr depressiv, hat sich aber mit Hilfe der anderen Waisen von seiner Trauer erholt. Ist sehr gut befreundit mit Natumi.

Salama (m) geb. Mai ’99. Nachdem seine Familie von einer Farm im Laikipia Distrikt vertrieben wurde, kam der Kleine mit vier Monaten per Flugzeug in die Nursery. Heute einer der älteren „Boys“ in Tsavo: ein robuster Charakter – und manchmal ziemlich frech.

Edie (w) geb. April ’99. Fiel bei Namunyak in einen Brunnen, aus dem ihre Mutter sie nicht mehr befreien konnte. Schwer verwundet gerettet, längst wieder proppemunter. Spielt gern mit Ilingwezi und gehört zu den Mutigsten der Waisen.

Ilingwezi (w) geb. April ’99. Wurde in der Samburu-Region aus einem tiefen Loch gerettet, nachdem ihre Familie offenbar in Panik davongestürmt war. Ein Liebling der anderen Waisen – und der Keeper.

Laikipia (m) geb. Februar ’99. Kam Anfang 2000 in die Nursery, weil seine Mutter die anhaltende Trockenheit nicht überlebt hatte. War zunächst sehr schwach, hat sich inzwischen aber prächtig erholt und ist häufig frech wie Bolle.

Natumi (w) geb. Februar ’99. Ihre Mutter wurde bei der Wassersuche auf einer Farm in Nanyuki erschossen, als die Kleine sechs Wochen alt war. Von Anfang an mit allen Waisen “gut Freund”.

Mweiga (w) geb. Oktober ’98. Verlor ihre Mutter in den Aberdares, wo die Herde auf einer Farm nach Nahrung suchte. Hat ihren anfänglichen Schock überwunden, ist aber seit langem ziemlich schwach und wird liebevoll bemuttert von Emily und Aitong.

Loisaba (w) geb. Januar ’98. Durch Wilderer auf der Loisaba Ranch zur Waise geworden; hatte eine kreisrunde Schussverletzung im Ohr, die aber völlig verheilt ist. Bleibt Menschen gegenüber auf Distanz und hält sich lieber an Emily.

Aitong (w) geb. November ’94, völlig erschöpft gefunden in der Masai Mara. Hat sich prächtig herausgemacht. Emilys wunderbare „Assistentin“, die immer zur Stelle ist, wenn ein Eli-Kind Probleme hat.

Imenti (m) geb. Januar ’94, gefunden am Mount Kenya, nur wenige Stunden alt. Inzwischen ein mutiger Bursche, voller Vitalität und Mumm. Aus Nairobi-Tagen eng mit Emily befreundet und lange Zeit ihr Beschützer. Lebt jetzt mit einigen Keepern im Norden von Tsavo-Ost (für Touristen gesperrt).

Emily (w) geb. Oktober ’93, mit massiven Darmbeschwerden am Rande des Tsavo-Ost-Nationalparks gefunden. Ist heute die selbstbewusste, aufmerksame „Chefin“ der Tsavo-Waisen.

http://www.reaev.de

Wo leben die Waisenkinder derzeit?


Welcher Eli ist jetzt wo?
Die Waisen-Elefanten, für die der Verein “Rettet die Elefanten Afrikas e.V.” eine Patenschaft vergibt, leben mit ihren Betreuern, den Keepern, in drei verschiedenen Stationen:
Stand: August 2006
Voi / Tsavo-Ost Nationalpark
Name Geschlecht Geburtsjahr
Burra (m) 2001
Edie (w) 1999
Icholta (w) 1999
Irima (m) 2001
Laikipia (m) 1999
Loisaba (w) 1998
Lolokwe (m) 1999
Morani (m) 2001
Mpala (m) 2001
Mukwaju (m) 1999
Mulika (w) 2000
Mvita (w) 2000
Mweiga (w) 1998
Mweya (w) 2001
Natumi (w) 1999
Ndara (w) 2000
Nyiro (m) 1999
Salama (m) 1999
Seraa (w) 2001
Solango (m) 2001
Sosian (m) 2000
Thoma (w) 2001
• Emilys Unit: Emily (w) 1993, Tsavo (m) 2000, Aitong (w) 1994,
Sweet Sally (w) 2000, Ilingwezi (w) 1999
____________________________________________________________________________________________________________
Gegr. 1989 von R. E. A. e. V. Bankverbindung: HypoVereinsbank
Hans-Helmut Röhring Bodelschwinghstraße 30 BLZ 200 300 00
( 1939 – 2004 ) D-50170 Kerpen Konto 621918 283
Ithumba / nördlicher Teil des Tsavo-Ost Nationalparks
Name Geschlecht Geburtsjahr
Buchuma (m) 2004
Challa (m) 2004
Galana (w) 2003
Kinna (w) 1999
Kora (m) 2004
Lualeni (w) 2004
Madiba (m) 2003
Napasha (m) 2003
Nasalot (w) 2000
Naserian (w) 2003
Ndomot (m) 2003
Ol-Malo (w) 2003
Orok (m) 2004
Rapsu (m) 2003
Selengai (w) 2003
Sidai (w) 2004
Sunyei (w) 2003
Taita (m) 2003
Tomboi (m) 2002
Wendi (w) 2002
Yatta (w) 1999
Nairobi Nursery / am Rande des Nairobi Nationalparks
Name Geschlecht Geburtsjahr
Kamboyo (m) 2005
Loijuk (w) 2005
Makena (w) 2005
Sian (w) 2005
Zurura (m) 2003
Ausgewildert: Imenti (m) 1994, Edo (m) 1989 , Lewa (m) 1997, Uaso
(m) 1996, Lominyek (m) 1995, Mpenzi (w) 1992, Ajok (m) 1990,
Ndume (m) 1989, Dika (m) 1988, Taru (m) 1988, Olmeg (m) 1987,
Chuma (m) 1987, Lissa (w) 1986, Mary (w) 1975, Eleanor (w) 1960

Quelle: www.reaev.de

Gegr. 1989 von R. E. A. e. V. Bankverbindung: HypoVereinsbank
Hans-Helmut Röhring Bodelschwinghstraße 30 BLZ 200 300 00
( 1939 – 2004 ) D-50170 Kerpen Konto 621918 283

Rettet die Elefanten Afrikas e.V. Telefon: (0700) 52626354
Bodelschwinghstraße 30, D-50170 Kerpen & Telefax: (0700) JAMBOELI
@-Mail: info@reaev.de
Internet:
www.reaev.de


Projekt: Mein Patenkind heißt Jumbo

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